Wir haben die Sanierung von zwei kontaminierten Straßendämmen der Industriestraße Nord in Salzgitter durchgeführt. Mehrere Dammkörper wurden mit PEHD-Kunststoffbahnen abgedichtet. Der Auslaugungsprozess im belasteten Dammkörper konnte gestoppt werden, sodass keine Schadstoffe mehr ins Grundwasser gelangen.

Fahrbahnen und Radwege sind vollständig erneuert und teilweise verbreitert worden. Neben Lärmschutzmaßnahmen und der Installation von Beleuchtungseinrichtungen haben wir Ausgleichsmaßnahmen an der Vegetation vorgenommen.

Abfall / Umwelt

Seit Sommer 2016 arbeiten wir als Arbeitsgemeinschaft mit Schüßler Plan die Planung für einen Trassenabschnitt von etwa 12 km Länge für insgesamt 12 Erdkabel in Niedersachsen.

Da die Planung und Herstellung von 380-kV-Erdkabelabschnitten eine vergleichsweise neue Technologie ist, müssen die Planungsarbeiten mit besonderer Detaillierung und neuen spezifischen Planungsüberlegungen durchgeführt werden.

Ingenieurbauwerke / Einzelbauwerke

Auf Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat der Rat der Stadt Burgdorf den Neubau der 3-zügigen Gudrun-Pausewang-Grundschule für ca. 300 Schülern/-innen beschlossen.

Hierfür musste auf dem vorgesehenen Baufeld ein dem Gymnasium zugehöriger Gebäudeteil abgebrochen werden. Am gleichen Standort fand während der Baumaßnahme im Nachbargebäude regulär der Schulunterricht statt. Dies musste im Rahmen der Bauausführung berücksichtigt werden.

Im Neubau werden die Schule, ein Multifunktionsraum (Aula / Pausenhalle) mit Ausgabeküche, Bühne und eine Schülerbücherei untergebracht.

Im Laufe der Errichtung des Neubaus wurde ein Nutzerwandel beschlossen. Das Gebäude wird zukünftig als Gymnasium genutzt.

Bildung / Forschung

Im Rahmen des Neubaus eines Einrichtungshauses in Magdeburg wurde die komplette Technische Ausrüstung im Hause der iwb geplant und im Rahmen der Ausführung überwacht. Hierbei wurden geplante Anlagen insbesondere unter Beachtung des Themas Erneuerbare Energien geplant und umgesetzt.

Außerdem wurden im Vorfeld die am Standort vorhandenen Endenergieträger zur Versorgung der technischen Anlagen hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und ihren ökologischen Aspekten verglichen. Die Anlagenkonfigurationen wurden auf eine Betriebszeit von 25/40/60 Jahren betrachtet. Die in der energetischen Untersuchung priorisierte Variante wurde als Versorgungsvariante für das Einrichtungshaus beschlossen.

Das Einrichtungshaus erhielt das BREEAM-Zertifikat. BREEAM steht für „Building Research Establishment Environmental Assessment Method“ und ist ein britisches Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen.

Handel + Verkauf / Gastgewerbe

Das Grundstück „Auf dem Kiewitt 39“ in Potsdam ist eingebettet zwischen Hochhaus-Plattenbauten entlang des Bereiches Zeppelinstraße und Neustädter Havelbucht. Die Planung sah den Abriss der alten Ufergaststätte und des Wohnbestandes vor. Prägend für den Entwurf ist die Höhenentwicklung der bestehenden 8- bis 10-geschossigen Hochhäuser bis zum Nullniveau der Wasserfläche, eingebettet in einen Grüngürtel. Dies führte in Abstimmung mit der Stadt Potsdam zu einer Höhenstaffelung der Bauteile unter Berücksichtigung besonderer Erschließungs- und Grundstücksanforderungen sowie Vorgaben der Betreiber hinsichtlich der Nutzungsorientierung.

Die Projektentwicklungs- und Planungsphase ist von aufwendigen Abstimmungsprozessen mit dem Stadtplanungsamt (Bauausschussverfahren, Bauvorbescheidsverfahren etc.) begleitet worden. Zusätzlich waren wassertouristische Konzepte, Farbkonzepte und Naturschutzbelange im umfangreichen Maß zu berücksichtigen.

Die ursprüngliche Planung ist von altengerechtem Wohnen mit Gewerbeunterlagerung ausgegangen und wurde zu einem Pflegeheim mit 110 Plätzen, davon 18 für demenzkranke Menschen, und 38 betreute Wohneinheiten weiterentwickelt. Die Vergabe erfolgte nach funktionaler Leistungsbeschreibung an einen Generalunternehmer. Das Gebäude wurde als KfW-40-Energiesparhaus ausgeführt.

Gesundheit / Betreuung

Die Poldergemeinschaft Dradenau ist ein Zusammenschluss von Firmen und Grundeigentümern, die ihre Liegenschaften im Überflutungsgebiet des Hamburger Hafens in den 1970er Jahren gemeinsam durch die Bildung eines Polders gegen Hochwasser geschützt haben. Der so gebildete Polder Dradenau verfügt über eine ca. 11,9 km lange Hochwasserschutz-Linie. Die Uferlinie wird durch Hafenböschungen mit Hochwasserschutzwänden und diversen Kaianlagen gebildet.

In Zusammenhang mit neuen Bemessungswasserständen und Berechnungslastfällen hat iwb seit 2008 fortlaufend in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber Rück- und Neubauten von Hochwasserschutzwänden und -toren, die Verstärkung der Uferdeckwerke sowie Straßen und Logistikflächen geplant und die Baugrund-Untersuchungen durchgeführt.

Abfall / Umwelt

Der Büroneubau dient zur Niederlassungserweiterung der Volkswagen Immobilien GmbH in der Schlosserstraße 11 in Wolfsburg. Das Grundstück grenzt an den bestehenden Hauptsitz im Sanierungsgebiet „Handwerks Viertel“. Das Gesamtvolumen der Maßnahme umfasste den Rückbau mehrerer Gebäude und den Neubau von 4 Vollgeschossen für ca. 100 Büroarbeitsplätze und entsprechenden Neben-, Funktions- und Verkehrsflächen und mit einem großen Multifunktionsraum im EG. Das oberste Geschoss ist als Staffelgeschoss ausgeführt.

Das Gebäude ist als sogenanntes Blue-Building-Eco-Gebäude mit einer Schüco-E²-Fassade mit integrierter dezentraler Lüftung ausgeführt. Der Baukörper knickt L-förmig vom Haupthaus ab und weist eine Nord-Süd-Ausrichtung auf. Die Raumgestaltung erfolgte mit Systemtrennwänden für flexible Bürogrößen. Im laufenden Betrieb ist ein zweigeschossiger Brückenbau in Stahl-Glas-Konstruktion als Verbindung zwischen dem direkt angrenzenden Hauptverwaltungsgebäude und dem Neubau im 2. und 3. OG errichtet worden und dient der fußläufigen Erschließung zwischen den Gebäudeteilen und überbrückt die hofseitige Zufahrt zum Objekt. Die Vergabe erfolgte nach funktionaler Leistungsbeschreibung an einen Generalübernehmer.

Büro / Verwaltung / Öffent. Bauten

Die Firmengruppe Gundlach aus Hannover entwickelt in Hannover ein neues zukunftsweisendes Wohnquartier – Hilligenwöhren. Das ca. 9,1 ha große Wohngebiet im Stadtteil Bothfeld setzt sich aus vier verschiedenen Quartieren zusammen.

Die iwb hat für die Baufelder mit den Mehrgeschosswohnungen die Planung und Entwicklung der Energieversorgungskonzepte im KfW-40- und KfW-55-Standard übernommen. Hierzu erfolgte ein Variantenvergleich unter Bewertung der Vollkosten analog zur VDI 2067. Für die 5 Häuser im Baufeld I wird eine oberflächennahe Geothermielösung mit 2Power-Solarmodulen (Solarthermie und Photovoltaik) umgesetzt. Für das Baufeld J mit 3 Häusern wird eine Luftwärmepumpe und Solarwärmepumpenanlage mit drei Erdsolespeichern umgesetzt. Beim Baufeld A wird für das Gebäude mit hohen Anforderungen aus der Warmwasserbereitung für die KiTa eine Variante mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) und einem Spitzenlastkessel Brennwert umgesetzt (Contracting), das gleichzeitig über ein Nahwärmenetz die Wärmeversorgung der Baufelder B – H sicherstellt. Zur Unterschreitung der EnEV-Anforderungen und Sicherstellung der Grundprinzipien des EnEG an die Gebäude werden BHKW und Spitzenlastkessel bilanziell mit Naturgas aus dem öffentlichen Netz mit Erdgas versorgt.

Bildung / Forschung

Die fünf im Nordabschnitt des Dortmund-Ems-Kanals gelegenen Schleusen Gleesen, Hesselte, Venhaus, Rodde und Bevergern müssen durch Neubauten ersetzt werden. Im Anschluss daran werden die alten Schleusen, gebaut zwischen 1890 und 1920, zurückgebaut. Dabei ist es geplant, bis zu drei Schleusen parallel herzustellen.

Der Dortmund-Ems-Kanal ist eine Binnenschifffahrtsstraße für das östliche Ruhrgebiet, das Münsterland und das Emsland. Er bildet das Rückgrat des westdeutschen Kanalnetzes und schließt das Industriegebiet zwischen Dortmund und Rhein direkt an den Seehafen Emden an.

Besondere Herausforderungen stellen die Bauzustände bei der Herstellung der neuen Schleusen wegen der räumlichen Nähe der Bestandsschleusen dar.

Die Maßnahmen laufen seit 2017 mit einer Laufzeit von ca. 15 Jahren.

Abfall / Umwelt

Beim Alten- und Pflegeheim „Heinrich-Schleich-Haus“ des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.V. in Frankfurt am Main handelt es sich um einen Ersatzneubau mit einer Teilunterkellerung. Das Gebäude besteht aus 6 Etagen. Innerhalb des Planungskonzeptes wurden 90 Pflegeplätze, 38 Plätze (19 Wohneinheiten) betreutes Wohnen sowie eine Großküche für ca. 120 Essensportionen geplant und errichtet.

Zur energieoptimierten wirtschaftlichen Wärmeversorgung erfolgt die Beheizung über ein im Contracting der Hessen-Energie betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW). Die vertraglichen Beratungen und Bewertungen sowie die Koordination mit den Versorgern und dem Contractor wurden durch die iwb erbracht. Dieses BHKW sowie ein Spitzenlastkessel, eine kundeneigene Wärmezentrale und zur Stromversorgung eine Netzbetreiber-Trafostation wurden im UG aufgestellt.

Gesundheit / Betreuung