Bis 2023 soll am Holzmarkt in Berlin ein lebendiges, neuartiges Quartier entstehen, dessen Leitgedanke es ist, Natur, Kultur und innerstädtisches Arbeiten aufs Engste zu verzahnen. Innerstädtisch gelegen zwischen Michael- und Schillingbrücke am Ufer der Spree. Im Jahr 2016/2017 setzten wir den zuvor geplanten Bauabschnitt Dorf, Mörchenpark und Restaurant um.

Zu diesen Abschnitten gehören unter anderem eine zweigeschossige Halle mit Musik- und Aufnahmestudios und eine viergeschossige Artistenhalle. Dazu kommen eine KiTa, ein Restaurant mit zwei Showküchen sowie mehrere „Hütten“. Das sind kleinere Gebäude, die teils am Boden, teils an oder auf den Hallen gestapelt verschiedenen Zwecken dienen. Hinzu kommt die entsprechende Infrastruktur.

Die Wärmeversorgung erfolgt über das Nahwärmenetz eines privaten Energieversorgers. Das Be- und Entwässerungssystem entspricht den Raum- und Nutzungsanforderungen. Die Versorgung mit Warmwasser erfolgt dezentral an den Verbrauchsstellen.

Handel + Verkauf / Gastgewerbe

Mit seinen 60 Metern und 19 Stockwerken ist das „Holiday Inn“-Business Hotel derzeit das höchste Gebäude in der City Nord.

Die Planung zur Entwicklung der Liegenschaft Überseering 2 in der CITY NORD in Hamburg sah unmittelbar neben dem Bürogebäude für die Telekom AG die zeitgleiche Errichtung des „Holiday Inn“-Hotelneubaus vor, der inzwischen unter der Adresse Kapstadtring 2a geführt wird.

Das „Holiday Inn“ verfügt über eine repräsentative Hotelvorfahrt mit direktem Zugang zum Hotel-Foyer. Im Erdgeschoss ist neben dem Haupt-Foyer und den administrativen Bereichen ein großzügiger Restaurantbereich angeordnet. Das gesamte 1. Obergeschoss ist als Konferenzbereich gestaltet. Die insgesamt 297 Zimmer (263 Doppelzimmer und 34 Suiten) liegen auf den Etagen des 2. bis 18. Obergeschosses. Im 18. Obergeschoss befindet sich der Wellnessbereich mit Spa- und Fitnessanlagen und mit Panorama-Blick über die Hansestadt.

Die Fassadengestaltung, Innenausbau und technische Gebäudeausrüstung des „Holiday Inn“-Business Hotels entsprechen seiner Nutzung als 4-Sterne-Haus.

Abfall / Umwelt

Die Stadt Essen – Sport- und Bäderbetriebe – (SBE) plante am Standort Thurmfeld (Reckhammerweg / Ecke Bottroper Straße) ein den Anforderungen des Schul- und Vereinssports genügendes Hallenbad mit einem wettkampftauglichen Sportbecken, einem Lehrschwimmbecken und einem Zuschauerbereich als Ersatz für das im Ostviertel Essens gelegene Hauptbad zu errichten.

Durch die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) wurden im Auftrag der SBE alle hierfür erforderlichen Planungs-, Koordinations-, Liefer- und Bauleistungen erbracht mit dem Ziel, das Hallenbad bis Ende 2015 abnahmereif fertigzustellen.

Handel + Verkauf / Gastgewerbe

Die umfassende Revitalisierung des Studentenwohnheims, im Volksmund auch „Affenfelsen“ genannt, war das größte Sanierungsprojekt des Studentenwerks OstNiedersachsen in Braunschweig – ausgeführt in mehreren Bauabschnitten.

Im Zuge der Modernisierung und Sanierung wurde die gesamte Wohnanlage auch brandschutztechnisch ertüchtigt. Dafür wurden drei Treppenhäuser mit einer Druckentrauchungsanlage ausgestattet und zu Sicherheitstreppenhäusern aufgerüstet. Zusätzlich wurde die Hydrantenanlage um weitere Nasssteigleitungen erweitert, zwei zusätzliche Treppenhäuser in den Baukörper eingeschoben, ein Feuerwehraufzug errichtet und zusätzliche Fluchtwege erstellt, um den neuesten brandschutztechnischen Regeln zu entsprechen.
Die Appartements, Flure und Treppenhäuser wurden grundsaniert. Dafür wurden alle Appartements entkernt und mit neuen Duschbädern ausgestattet. Da die Elektroinstallationen noch aus dem Errichtungsjahr stammten, wurden auch diese komplett erneuert. Insgesamt wurden 52.000 m Datenleitung neu verbaut. Außerdem wurden die Wohnungen mit Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Um die Betriebskosten zu senken, wurde eine Grauwasseranlage installiert. Das Wärmeverteilnetz wurde komplett erneuert und wird durch ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) in Kombination und wirtschaftlich unterstützend mit einem reduziertem Fernwärmeanschluss versorgt.

Heute verfügt das Studentenwohnheim über 662 Wohneinheiten mit einer Nutzfläche von 17.761 m² und insgesamt 845 Betten.

Abfall / Umwelt

Im Rahmen der Baumaßnahme „Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest“ wurden die nachfolgend aufgeführten Gewerke ausgeführt:

–  Neubau von 14 Brückenbauwerken und 4 Stützwänden
–  Erd- und Straßenbau (Fahrbahnaufbau der durchgehenden Trasse A 39 als offenporiger Asphalt)
–  Lärmschutzwände (Gesamtlänge von 6,22 km)
–  Lärmschutzwälle (6 Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 1,135 km)
–  Verkehrssicherung
–  Beschilderung
–  Markierung
–  Ausstattung
–  Leitungsbau
–  Rückbau von Brückenbauwerken
–  Rückbau von Erd- und Straßenbau

Infrastruktur / Tiefbau

Eine wichtige Querung über die Süderelbe ist für den Bahn- und Straßenverkehr seit 1973 die bewegliche Kattwykbrücke. Noch heute zählt die 290 m lange Stahlfachwerkbrücke zu den größten Eisenbahnhubbrücken Europas. Durch das deutlich angestiegene Verkehrsaufkommen im Hafen und die kombinierte Nutzung soll der Neubau der parallel liegenden Eisenbahnhubbrücke Kattwykbrücke (NBK) diese Verbindung langfristig entlasten und sichern. Die NBK ist weltweit eines der größten Bauwerke ihrer Art.

Die neue Brückenkonstruktion, eine Dreifeldbrücke als Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführt, hat eine Länge von 287 m, wobei das mittlere der drei Brückenfelder als Hubteil zur Durchfahrt des Schiffsverkehrs funktioniert. Viele weitere Teilmaßnahmen wie die Neugestaltung der Schienen- und Straßenbänder, der Bau verschiedener Ingenieurbauwerke, öffentliche und private Hochwassserschutzmaßnahmen und die Umgestaltung der nautischen Signale sowie Kampfmittelräumung sind nur einige Aspekte des umfangreichen Projektes, das 2020 fertiggestellt sein soll.

Abfall / Umwelt

Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme für die rd. 15 ha große Veranstaltungsfläche im Hamburger Stadtteil St. Pauli steht vor einer besonderen Herausforderung: Dreimal jährlich findet dort das vierwöchige, größte Volksfest des Nordens, der „Hamburger Dom“, statt. Dadurch entsteht eine siebenjährige Bauzeit mit mehreren Bauabschnitten und temporären Zwischenlösungen zur Aufrechterhaltung des Dom-Betriebs, da die Baumaßnahmen regelmäßig ruhen müssen.

Die Besonderheiten dieser Maßnahme ergeben sich auch aus der innerstädtischen Lage des Heiligengeistfeldes mit zahlreichen querenden Ver- und Entsorgungsleitungen sowie einer Vielzahl von zu berücksichtigenden Dritten wie z. B. die unterquerende U-Bahn-Linie U3 der Hochbahn oder das unmittelbar angrenzende St. Pauli Stadion.

Portfolio

Die Stadt Blankenburg (Harz) errichtete im nördlichen Stadtgebiet mit Hilfe von Fördermitteln auf dem gleichen Standort der alten Schule den Neubau der Passivhausschule „Am Regenstein“ (Grundschule mit Klassen 1 – 4 für ca. 200 Schüler) als 3-geschossiges Schulgebäude (in Splitbauweise) mit integriertem Multifunktionsraum und Hortbereich.

Das Vorhaben ist ein Modellprojekt im Förderprogramm STARK III – EFRE. Durch den Passivhausstandard wird der Fokus auf eine besonders energieeffiziente Bauweise und Anlagentechnik gelegt und das Gebäude mit einem speziell zugeschnittenen Energie- und Medienversorgungskonzept ausgestattet. Raumautomation und besonders energieeffiziente Be- und Entlüftungsanlagen sorgen für einen energiesparenden Betrieb des Gebäudes und werden durch ein Energiemonitoring nach der Inbetriebnahme (Nachregulierung) durch die iwb kontrolliert und ausgeführt.

Bildung / Forschung

Die energetische Versorgung von Gebäuden oder ganzen Quartieren nach dem aktuellen Stand der Technik erfordert ganzheitliche Konzeptansätze. Auf Stadt-, Gebäude- und Raumebene entwickeln wir Konzepte zur Optimierung von Energieeffizienz und Nutzerkomfort.

Sowohl in der Sanierung von Bestandsbauten als auch im Neubau berücksichtigen wir energetische, ökologische und ökonomische Aspekte sowie den Einfluss lokaler Standortbedingungen. Beginnend mit der Grobkonzeption in der Frühphase eines Projektes bis hin zur wirtschaftlichen und termingerechten Inbetriebnahme.

Aus dieser Bewertung entsteht ein integrales Konzept. Effizienz, Klimafreundlichkeit, hohe Betriebssicherheit, niedrige Investitions- und Betriebskosten und ein hoher Bedienkomfort sind die Leitlinien unserer Planung, um Ihre Ziele und Vorstellungen umzusetzen. Unsere Energiekonzepte sind die wirtschaftliche Grundlage Ihres Einzel- oder Gesamtprojektes – betrachtet über den gesamten Lebenszyklus!

Arbeitsgebiet

Nachhaltigkeit und smarte Gebäudetechnik erfordern von den Planern und Architekten einen ganzheitlichen Ansatz einer integralen Planung. Diese verbindet Ihre Wünsche an Formensprache und Gestaltung, hohe Nutzungseffizienz und Nutzungsvariabilität, effiziente und geeignete Bauphysik und eine effiziente Gebäudetechnik. Hierzu gehört ebenso eine wirtschaftliche Steuerung und Regelung der komplexen Gebäudetechnik, die selbstständig auf Änderung durch Nutzung und Witterung reagiert.

Wir prüfen und dokumentieren die Konzepte fortlaufend. Wir erstellen Wirtschaftlichkeits- und Lebenszykluskostenbetrachtungen, erfassen Energieströme und bewerten die Gebäude anhand eines Monitorings, um die Qualität der Inbetriebnahme und der Einregulierung in den ersten Jahren und auf Wunsch darüber hinaus für Ihr Projekt sicherzustellen.

Wir managen Ihre Gebäudetechnik kostenoptimiert, kundenorientiert und umweltgerecht.

Arbeitsgebiet