Für die Clarios Varta GmbH in Hannover übernahm iwb Ingenieure die Generalplanung für die Erweiterung der AGM-Produktion.

Damit verbunden war der Ausbau der Fertigungskapazitäten für moderne Fahrzeugbatterien am Standort Hannover sowie der Neubau zweier Werkshallen. Im Zuge des Projekts wurden strukturelle Veränderungen im Flächen- und Verkehrsanlagenbereich umgesetzt sowie Lager-, Fremdfirmen- und Recyclingflächen verlagert und neu aufgebaut.

Das Maschinenlayout wurde durch den Auftraggeber bereitgestellt und planerisch angebunden. Besondere Anforderungen bestanden in der Koordination von Teil-GU- und Einzelvergaben, der Integration der Anlagen- und Maschinentechnik, dem Brandschutz, EX-Schutzanforderungen sowie Bauleistungen im laufenden Betrieb.

Gewerbe / Industrie

Fördern & Wohnen AöR, hundertprozentige Tochter der Stadt Hamburg, plant als Nachverdichtung eine Neuordnung und Neubebauung ihres Grundstücks „An der Hafenbahn 1 – 5“ im Norden von Wilhelmsburg. Geplant wird ein Neubauquartier mit ca. 380 Wohneinheit sowie Gewerbeflächen, 2 Kitas und soziale Infrastruktur in mehreren Gebäuden in „Langhaus-“ und „Terrassenhäuser-Typologie“.

Die auf dem ca. 1,55 ha großen Grundstück befindliche Bestandsbebauung aus dem Jahr 1973 wird rückgebaut.

Auf Basis des Gewinners des Städtebaulichen Gutachterverfahrens (LIN Architekten) wurde mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte sowie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) die planungsrechtlichen Grundlagen der Neuordnung abgestimmt.

LIN Architekten wurde mit dem Entwurf der Gebäude beauftragt, iwb Ingenieure mit der Generalplanung.

Mit der Neubebauung wird von der Auftraggeberin neben einer höheren Ausnutzung der Grundstücksfläche insb. auch eine Aufwertung des Erscheinungsbildes als positiver Beitrag zur Quartiersentwicklung verfolgt.

Weiterhin sollen zeitgemäße Grundrisse und ein Wohnungsmix zu einer verträglichen Sozialstruktur beitragen. Es entstehen überwiegend öffentlich geförderte Wohneinheiten sowie zu einem geringeren Anteil frei finanzierte Mietwohnungen.

Für die Gesamtbebauung wird eine BGF von ca. 31.000 m² angestrebt. Für das Grundstück wurde im Rahmen eines Wettbewerbs eine städtebauliche Planung mit dem Ziel einer städtebaulichen Neuordnung und Verdichtung erarbeitet, um Wohnungen im Geschosswohnungsbau mit angemessenen Außenräumen realisierenzu können.

Mit Fokus auf Nachhaltigkeit werden die Dächer mit extensiven Dachbegrünungen und Photovoltaik-Anlagen geplant. Eine Wärmrückgewinnung erfolgt in Teilen der Gewerbeflächen über mechanische Lüftungsanlagen.

Fotos: Bloomimages Architektur Visualisierung

Bildung / Forschung