Autor: Kristjan Kristjansson
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AnsprechpartnerFür die Clarios Varta GmbH in Hannover übernahm iwb Ingenieure die Generalplanung für die Erweiterung der AGM-Produktion.
Damit verbunden war der Ausbau der Fertigungskapazitäten für moderne Fahrzeugbatterien am Standort Hannover sowie der Neubau zweier Werkshallen. Im Zuge des Projekts wurden strukturelle Veränderungen im Flächen- und Verkehrsanlagenbereich umgesetzt sowie Lager-, Fremdfirmen- und Recyclingflächen verlagert und neu aufgebaut.
Das Maschinenlayout wurde durch den Auftraggeber bereitgestellt und planerisch angebunden. Besondere Anforderungen bestanden in der Koordination von Teil-GU- und Einzelvergaben, der Integration der Anlagen- und Maschinentechnik, dem Brandschutz, EX-Schutzanforderungen sowie Bauleistungen im laufenden Betrieb.
Gewerbe / IndustrieFür die Grundschule Thesdorf in Pinneberg plante und realisierte iwb als Generalplaner einen modernen Neubau mit zeitgemäßen Lern- und Aufenthaltsbereichen. Mit der Eröffnung im Juli 2025 entstand eine neue Grundschule, die den heutigen pädagogischen und energetischen Anforderungen entspricht.
Teile des bestehenden Schulgebäudes wurden im Zuge der Maßnahme durch den Neubau ersetzt. Bereits in der frühen Planungsphase erarbeitete iwb die Grundlagen für die Förderung nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz.
Der Neubau gliedert sich in einen dreigeschossigen Gebäudeteil im Westen sowie einen zweigeschossigen Baukörper im Osten. Mittelpunkt des Schulensembles ist die zweigeschossige Aula mit umlaufender Galerie, die Platz für bis zu 400 Personen bietet und als zentraler Begegnungsort dient.
Die Architektur und technische Gebäudeplanung orientieren sich konsequent am Leitgedanken „Schule hat Vorbildfunktion“. Zum Einsatz kommen nachhaltige und langlebige Materialien, extensive Dachbegrünungen sowie eine energieeffiziente Gebäudetechnik. Die Wärmeversorgung erfolgt zunächst über Biogas und ist bereits für eine spätere Umstellung auf Nahwärme vorbereitet. Fußbodenheizungen ermöglichen komfortable Lernräume ohne zusätzliche Heizkörper und sorgen zugleich für eine flexible Flächennutzung.
Auch die Freianlagen wurden umfassend mit modernen Spiel- und Aufenthaltsflächen neugestaltet.
Bildung / ForschungIm Auftrag der Stadt Pinneberg realisierte iwb als Generalplaner die Erweiterung der Grundschule Rübekamp um zusätzliche Klassenräume sowie eine Mensa.
Die ursprünglich 2-zügige Grundschule wurde im Zuge der Baumaßnahme auf eine 2,5-Zügigkeit ausgebaut und wird heute im gebundenen Ganztagsschulbetrieb organisiert. Die zuvor vorhandenen Räumlichkeiten entsprachen nicht mehr den heutigen pädagogischen Anforderungen.
Grundlage der Planung waren zunächst städtebauliche Untersuchungen und eine parallel entwickelte Raumbedarfsplanung. Der Neubau fügte sich sensibel in das heterogene Umfeld aus Reihenhäusern, Geschosswohnungsbau und verschiedenen Nichtwohngebäuden ein und nahm zugleich Bezug auf die bestehenden Schulgebäude aus den 1970er-Jahren.
Das 2018 energetisch sanierte Hauptgebäude mit seiner Vorhangfassade aus Faserzementplatten wurde gestalterisch in den Entwurf integriert. Der von iwb entworfene Anbau greift im Patio die feinteilige, farbige Struktur der Bestandsfassade auf und interpretiert zugleich die Klinkerfassade mit ihren Lisenen der angrenzenden Turnhalle neu. Dadurch entsteht eine eigenständige architektonische Verbindung zwischen Alt- und Neubau.
Im Erdgeschoss sind die öffentlichen Bereiche wie Mensa, Küche und Räume für Schulbegleitung angeordnet. Im Obergeschoss entstanden sechs Unterrichtsräume mit zugehörigen Differenzierungsflächen. Besonderes Augenmerk lag auf einer nachhaltigen Bauweise: Zum Einsatz kamen langlebige Materialien, das Flachdach wurde begrünt und die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme.
Bildung / ForschungFördern & Wohnen AöR, hundertprozentige Tochter der Stadt Hamburg, plant als Nachverdichtung eine Neuordnung und Neubebauung ihres Grundstücks „An der Hafenbahn 1 – 5“ im Norden von Wilhelmsburg. Geplant wird ein Neubauquartier mit ca. 380 Wohneinheit sowie Gewerbeflächen, 2 Kitas und soziale Infrastruktur in mehreren Gebäuden in „Langhaus-“ und „Terrassenhäuser-Typologie“.
Die auf dem ca. 1,55 ha großen Grundstück befindliche Bestandsbebauung aus dem Jahr 1973 wird rückgebaut.
Auf Basis des Gewinners des Städtebaulichen Gutachterverfahrens (LIN Architekten) wurde mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte sowie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) die planungsrechtlichen Grundlagen der Neuordnung abgestimmt.
LIN Architekten wurde mit dem Entwurf der Gebäude beauftragt, iwb Ingenieure mit der Generalplanung.
Mit der Neubebauung wird von der Auftraggeberin neben einer höheren Ausnutzung der Grundstücksfläche insb. auch eine Aufwertung des Erscheinungsbildes als positiver Beitrag zur Quartiersentwicklung verfolgt.
Weiterhin sollen zeitgemäße Grundrisse und ein Wohnungsmix zu einer verträglichen Sozialstruktur beitragen. Es entstehen überwiegend öffentlich geförderte Wohneinheiten sowie zu einem geringeren Anteil frei finanzierte Mietwohnungen.
Für die Gesamtbebauung wird eine BGF von ca. 31.000 m² angestrebt. Für das Grundstück wurde im Rahmen eines Wettbewerbs eine städtebauliche Planung mit dem Ziel einer städtebaulichen Neuordnung und Verdichtung erarbeitet, um Wohnungen im Geschosswohnungsbau mit angemessenen Außenräumen realisierenzu können.
Mit Fokus auf Nachhaltigkeit werden die Dächer mit extensiven Dachbegrünungen und Photovoltaik-Anlagen geplant. Eine Wärmrückgewinnung erfolgt in Teilen der Gewerbeflächen über mechanische Lüftungsanlagen.
Bildung / ForschungRund um Konzept und Realisierung von Gebäuden, Frei- und Innenräumen entwickeln wir Lösungen grundsätzlich in maßgeschneiderten Teams. Dabei agieren wir je nach Projektart entweder als gesamtverantwortlicher Generalplaner oder als Fachplaner für spezifische Teilleistungen.
Anspruch an die integrale Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung ist immer, von der Idee über das virtuelle Modell bis zur gebauten Realität nicht nachzulassen und das Optimum für das Gesamtprojekt zu erreichen. Architektur ist immer mehr als die Summe einzelner Anforderungen.
KompetenzDas Arbeitsgebiet des Konstruktiven Ingenieurbaus umfasst sämtliche Objekte und Aufgaben der Objekt- und Tragwerksplanung vom Wohngebäude über industrielle Anlagen und Hochwasserschutzbauwerke bis zum schweren Industrie-Stahlbau.
Unsere interdisziplinäre Bearbeitungsphilosophie versetzt uns in die Lage, für unsere Auftraggeber in jeder Fachdisziplin die besten und wirtschaftlichsten Ergebnisse zu erarbeiten. Hierbei optimieren wir Ihre Projekte in jeder Phase der Bearbeitung von der ersten Idee bis zur Fertigstellung des Werkes.
ArbeitsgebietFür unsere Kunden steuern wir den Planungs- und Bauprozess ganzheitlich mit dem Überblick eines Generalplaners. Durch unsere differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetem Handeln steuern wir für Sie die termingerechte Umsetzung Ihrer Projektziele. Gleichzeitig sichern wir die Qualität und den veranschlagten Kostenrahmen in sämtlichen Stufen des Gesamtprojekts.
Auch komplexeste Projektabläufe steuern und überwachen wir stets mit der passenden Expertise. Aus unseren erfahrenen Spezialisten aller einschlägigen Fachgebiete bilden wir das passgenaue Team für ihr Projekt. Für Sie stehen eine große Anzahl von Experten zur Verfügung, auf das Ihr Projektteam zurückgreifen kann.
Wir zeigen Ihnen, die für Ihr Projekt individuellen und zielführenden Lösungsansätze auf. Mit rechtzeitigen und umfassenden Entscheidungsvorlagen führen wir Sie störungsfrei durch sämtliche Projektphasen. Neben unserer ständigen Überwachung und Steuerung des Termin-, Kosten- und Qualitätsmanagements wird zu jeder Zeit eine konsequente Risikoüberwachung durch uns vorgenommen und für Ihr Projekt aufgearbeitet.
So führen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns zum Erfolg!
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